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Ab nach Stuttgart!

 
Um 8:05 Uhr haben wir uns am Bahnhof getroffen. Dann sind wir mit der S-Bahn zum Feuersee gefahren. Auf dem Weg zur Kirche haben wir einen Schwan, Enten, eine Schildkröte und Fische gesehen.
             
Die Johanneskirche hat mir gut gefallen. Der Kirchturm fehlt aber, weil der im Krieg abgefallen ist. Der Turm wird nicht mehr gebaut als Mahnmal, dass es nie wieder Krieg gibt.
In der Kirche waren Dana und ich auf dem Altar. Dann hat Herr Hägele Orgel gespielt, und zwar die Lieder „Hier bist Du richtig“ und „Der Vater im Himmel“. Die Orgel hat 3300 Pfeifen und kann verschiedene Instrumente nachmachen. Sie kann so laut sein wie ein ganzes Orchester. Bei der Orgel gibt es Fingertasten und Fußtasten.
 
             
 

Bei der Kirche gab es eine Baustelle. Die Fenster werden neu gebaut.
Nach der Kirche sind wir zum Theater in der Badewanne gelaufen. Wir hatten noch eine halbe Stunde Zeit, da haben wir gevespert. Die Wespen haben uns genervt!

     

Dann haben wir das Theater „Der Wolf und die sieben Geißlein“ angeschaut. Das Theater hat mir gut gefallen, es war aber anders als in den Märchenbüchern. Am Ende haben wir ganz laut applaudiert, weil er das richtig gut gemacht hat.
Auf dem Rückweg haben wir noch ein Wasserfeuerwerk gesehen. Da ist ganz viel Wasser in die Luft gesprudelt.
Um 13:00 sind wir wieder am Bahnhof in Korntal angekommen. Es war ein sehr schöner Tag!

Matilda Kl. 2a

 
           

 

 

Auf zum Bowling

 

Warten, warten, warten!

Endlich kam die Bahn, die die Schüler der Kl. 4d am Freitag, den 30.06.2022 sehnlich und ungeduldig erwartet hatten.

Ab zum Bowlen? – Nee!

Die Halle in Feuerbach machte erst um 10:00 Uhr auf! Also ab auf die nahegelegene Wiese gegenüber der U-Bahn-Station. Dort spielten wir und bekamen unsere wohlverdiente Wassermelone.

Etwas später standen wir dann vor der Bowlinghalle. Drinnen bekamen wir spezielle Bowlingschuhe und eine kurze Einweisung. Im VIP Raum spielten wir in vier Gruppen gegeneinander.
 
       
             
 

Gewonnen hat ausgerechnet die Gruppe, die in Unterzahl war. Nach diesem gelungenen Ausflug waren wir alle glücklich und zufrieden.

Hendrik P + Joel L.  Kl.4d

 
           

 

 

Pack die Badehose ein ….

     
… hieß es am Montag letzter Woche für alle Viertklässler*innen. Zusammen mit ihren Schwimmlehrer*innen und den Klassenlehrerinnen sowie einigen Eltern ging es in den Badepark Ellental nach Bietigheim.  
     
  Dorthin hatten die beiden Schwimmlehrer*innen den Abschluss des regulären Schwimmunterrichts verlegt. Klar, dass dabei kein Schwimmunterricht im klassischen Sinne mehr durchgeführt wurde. Spaß haben war die Devise für den ganzen Vormittag. Und davon hatten die ca. 80 Kinder mehr als genug. Nach einer kurzen Einweisung und Belehrung rannten die ersten gleich die Wendeltreppe zur Rutschbahn hinauf um gleich darauf auf dem Po, dem Rücken oder auch auf den Unterschenkeln und Knien die 100m-Bahn hinab zu sausen.
             
Andere gingen es zunächst etwas ruhiger an und spielten im Nichtschwimmerbecken oder tummelten sich im Warmwasserbecken. Jeweils zur vollen und zur halben Stunde herrschte dann Hochbetrieb im Wellenbecken. Etwas Meergefühl wollten sich die meisten nicht entgehen lassen.  
  Zweimal konnten wir das Springerbecken ganz für uns allein haben. Vom Einerbrett wurden Kunststücke vollführt und manch einer traute sich zum ersten Mal vom 3m-Brett. Als dann schließlich der 5m-Turm aufgemacht wurde, verringerte sich die Warteschlange deutlich. Dennoch trauten sich etwa 25 Kinder die Herausforderung zu. Bangen Blickes standen manche zum ersten Mal auf dieser ungewohnten Höhe über dem Wasser, aber mit viel Aufmunterung und Anfeuern durch die eigenen Klassenkamerad*innen sprangen die allermeisten dann doch in das tiefe Becken.
             

Was für ein erhebendes Gefühl. Zu dumm nur, dass nach drei Stunden, was bei so viel Spaß gefühlt nur eine halbe Stunde war, die Lehrer*innen zum Aufbruch bliesen. Etwas ausgelaugt aber gut gelaunt lief der ganze Tross den Weg zurück zu S-Bahn, die uns in kurzer Zeit nach Korntal zurückbrachte.

Gebhard Götz

 
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Weit und schnell…

 
… darum ging es bei den Bundesjugendspielen 2022. Endlich konnte dieser Leichtathletikwettkampf wieder im gewohnten Rahmen auf dem Sportplatz in Münchingen stattfinden. Während die Drittklässler*innen mit dem Bähnle anreisten, absolvierten die Viertklässler*innen bereits ihr erstes Aufwärmprogramm, indem sie gemeinsam mit dem Fahrrad von Korntal nach Münchingen fuhren.
 
Dort hatte das Aufbauteam bereits alle Stationen vorbereitet, sodass nach einem kurzen gemeinsamen Aufwärmen die Wettkämpfe starten konnte. Unter den lauten Anfeuerungen der Klassenkamerad*innen mussten alle einen 50m-Lauf, drei Ballwürfe und drei Weitsprünge absolvieren. Dabei zeigte sich, dass die Kinder in den Sportstunden davor sehr gut auf den Wettkampf vorbereitet wurden. Nicht nur, dass es kaum Fehlversuche gab, es wurden zum Teil auch ganz hervorragende Ergebnisse erzielt. Man merkte den Kindern aber auch an, dass sie sich jetzt, unter Wettkampfbedingungen, ganz besonders anstrengten. Viel Zeit zum Ausruhen zwischen den einzelnen Disziplinen gab es nicht, denn Patrick Ceuca vom Tennisclub Tachenberg hatte noch eine zusätzliche Tennisstation für die Kinder vorbereitet.  
     
  Nach gut zweieinhalb Stunden waren alle Klassen mit ihren drei Wettkämpfen fertig. Jetzt folgte der eigentliche Höhepunkt der Bundesjugendspiele. Die Mädchen mussten getrennt nach Klasse drei und Klasse vier noch ihren 800m-Lauf absolvieren, den Jungen wurden sogar 1000m abverlangt. Unter dem ohrenbetäubenden Lärm derer, die gerade nicht liefen, wurden die anderen bei ihrem Lauf angespornt. Wer schlapp zu machen drohte, wurde von einem Schulkameraden oder von einer Lehrerin ein Stück begleitet. Dank dieser Hilfe schafften es alle Kinder bis ins Ziel. Ausgepumpt und wie auf einer Perlenkette aufgereiht saßen sie im Zielbereich und warteten, bis ihre Laufzeit auf der Uhr ausgelesen war. Schon bald kehrten aber die Lebensgeister zurück und so war auch der Heimweg, mit Zug oder Fahrrad, kein Problem.
             
       
             
 

Bei der Siegerehrung drei Tage später erhielten dann alle Kinder ihre verdienten Teilnahme- Sieger- oder Ehrenurkunden. Das jeweils beste Mädchen und der beste Junge jeder Klasse wurde im Beisein aller Dritt- und Viertklässler*innen noch einmal gesondert geehrt und mit einer speziellen Urkunde belohnt. Den meisten Beifall erhielten zum Schluss das schulbeste Mädchen und der schulbeste Junge.

Gebhard Götz

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Ein ganz besonderes Spiel- und Sportfest

 
Alle Erst- und Zweitklässler sowie die Kinder aus der Vorschulklasse und der Sprachklasse fieberten dem letzten Donnerstag entgegen. Alle freuten sich auf das große Spiel und Sportfest auf dem Korntaler Sportplatz. Da in den letzten beiden Jahren kein Sportfest stattfinden konnte, war bei den Kindern die Freude besonders groß. Es war ihr erstes richtiges Großereignis, seit sie in der Schule sind.
 
Das Wetter hatte es mit den begeisterten Kindern gut gemeint – fast zu gut. Die Sonne strahlte vom Himmel und sorgte für große Hitze. Zum Glück hatten die Kinder nicht nur genügend zu trinken dabei, sondern ein Vater sorgte mit einem Gartenschlauch kurzerhand für eine Sprenklerstation. Hier herrschte dann auch immer Hochbetrieb. Ins Schwitzen kamen die Teichwiesenfrösche aber nicht nur wegen der hohen Temperaturen, nein auch sportlich wurde ihnen einiges abverlangt.  
     
  Ob beim Weitsprung in Fahrradreifen, ob beim Hürdenlauf über Bananenkisten, ob beim Büchsen werfen oder beim Gummistiefellauf, die Kinder waren gefordert und hatten großen Spaß dabei. An insgesamt 16 Stationen konnten sie ihr Können unter Beweis stellen. Auch Patrick Ceuca vom Tennisclub Tachenberg war wieder mit von der Partie und bot eine eigene Tennisstation an. Ausgepowert aber glücklich über den schönen Vormittag, nahmen die Kinder ihre Belohnung, einen Teichwiesenbutton, in Empfang. Bevor dann noch der Rückweg zurück zur Schule in Angriff genommen werden musste, konnten sich alle Kinder an einem kleinen Buffet stärken, das eifrige Elternhände vor Ort aufgebaut hatten.

             
     
             
 

Im Namen aller Kinder bedanke ich mich bei den Eltern, ohne deren Mithilfe ein so aufwändiges Fest überhaupt nicht möglich wäre. Ein Dank gebührt aber auch den Mitarbeitern des städtischen Bauhofs für den Transport der zum Teil recht sperrigen Materialien zum Sportplatz und wieder zurück.

Gebhard Götz

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 Theater um einen Esel

 
Die Kinder der Klasse 1d freuten sich schon lange auf unseren Ausflug nach Ludwigsburg. In der Karlskaserne erwartete uns das Figurentheater von Heidrun Warmuth mit dem Stück „Armer Esel Alf“.
Esel Alf lebte auf einem kleinen Bauernhof und fühlte sich dort sehr ungerecht behandelt.
Der Hund wird hinter den Ohren gekrault und der Bauer spielt mit ihm. Die Katze bekommt ein Schälchen Sahne und die Bäuerin schmust mit ihr. Auch der Kanarienvogel braucht nur dazusitzen und zu piepen und schon bekommt er eine Belohnung.
Und Esel Alf? Er bringt treu jede Woche das Gemüse auf den Markt und trägt schwere Lasten. Er arbeitet und arbeitet, doch so richtig nett ist keiner zu ihm.
Erst versucht er genauso zu sein wie die anderen Tiere – mit wenig Erfolg. Bauer und Bäuerin dachten wirklich er sei krank.
 
Doch dann hat er eine großartige Idee: Er versteckt sich auf dem Dach des Bauernhauses.
Bauer und Bäuerin merken erst was ihnen fehlt und wie lieb sie Alf haben, als er nicht mehr da ist. Schließlich kommt Alf zurück und er bekommt liebevolle Streicheleinheiten und sogar eine Tasse heiße Schokolade mit Sahne, die er sich so gewünscht hat.
Die Kinder schlossen Esel Alf schnell in ihr Herz, weil sie ihn so gut verstehen. Das Empfinden von Gerechtigkeit oder auch Ungerechtigkeit kennen sie nur zu gut.
 
     
 

Nach unserem Theaterbesuch verbrachten wir bei angenehmen Temperaturen eine schöne Zeit auf dem Spielplatz auf der Bärenwiese. Die Kinder liebten es sich beim Klettern auszuprobieren und neue Höhen zu erklimmen oder auch mit der Wasserpumpe zu spielen.
Es war ein rundum gelungener Ausflug, ganz frei ohne Corona-Auflagen – das tat uns allen gut!

             
             
           



Rekordergebnis beim Sponsorenlauf

 
Sechs Wochen ist es nun her, dass die Teichwiesenschule ihren Sponsorenlauf veranstaltet hat, um die Flüchtlinge in und aus der Ukraine zu unterstützen. Die Kinder haben dabei nicht nur tolle Laufergebnisse erzielt, mittlerweile haben sie bei ihren Sponsoren auch das zugesagte Geld eingesammelt. Letzte Woche haben nun der Kassierer des Elternbeirats und der Schulleiter Kassensturz gemacht und kamen dabei aus dem Staunen nicht mehr heraus. Ziemlich genau 32000 € haben die ungefähr 360 Teichwiesenfrösche bei ihrem Ein-Stunden-Lauf eingenommen. Ein Wert, der die tollen Ergebnisse aus der Vergangenheit noch übertrifft.  
     
 

Bei einer Schülerversammlung informierte der Schulleiter Gebhard Götz die Kinder über dieses Traumergebnis und sprach ihnen seinen großen Dank aus. In diesen Dank stimmte auch der Leiter von Licht im Osten in Korntal, Waldemar Benzel, mit ein. Licht im Osten ist eine von zwei Organisationen, denen ein Teil des Erlöses zukommt. Unter dem Applaus aller anwesenden Kinder erhielt er von dem Schulleiter Gebhard Götz einen Scheck über 12000 € überreicht.

     
Nicht nur den Kindern gebührt der Dank für dieses tolle Ergebnis, auch allen Spender*innen sei an dieser Stelle für ihre Großzügigkeit ganz herzlich gedankt.

Gebhart Götz
             
             
           




Überraschung nach den Pfingstferien

 
Kaum hatte der Unterricht für die Erst- und Zweitklässler*innen sowie der Kinder aus der Vorschulklasse nach den Ferien wieder begonnen, da wurden schon alle vom Schulleiter auf dem kleinen Schulhof zusammengetrommelt. In den Ferien nämlich hatte der Bauhof dort zwei neue Spielgeräte fertig montiert und diese sollten nun feierlich den Kindern übergeben werden.  
     
  Finanziert hat die beiden Spielgeräte der Elternbeirat der Schule. Aus diesem Grund war auch Diana Gregovic, die Vorsitzende des Elternbeirats gekommen um mit den Kindern die Erstnutzung zu feiern. In einer ganz kurzen Rede erläuterte Frau Gregovic den Kindern, wie es zu der Spende gekommen war und dass der Elternbeirat sehr froh war, dass der Bauhof zugesagt hatte, die fachgerechte Montage zu übernehmen.
             
Der Schulleiter Gebhard Götz bedankte sich sowohl beim Elternbeirat für deren Initiative und Finanzierung und auch er strich hervor, wie viel Geld der Elternbeirat durch die Unterstützung des Bauhofs einsparen konnte. Das erste Wippen war dann auch den beiden Rednern vorbehalten, den Wackelbalken durfte das Geburtstagskind des Tages als erstes ausprobieren.  
             
 

 Kaum waren die Absperrbänder dann durchschnitten, gab es auch für die anderen Kinder kein Halten mehr.
Der Elternbeirat und die Schulleitung wünschen den Kindern viel Freude mit den neuen Spielgeräten.

Gebhard Götz

             
           




Tolle Preise beim Känguru-Wettbewerb

 
Im März hatten mehr als 100 Dritt- und Viertklässler bei dem jährlich stattfindenden Känguru-Mathematikwettbewerb teilgenommen. Heute nun fand die offizielle Preisverleihung in Anwesenheit aller Dritt- und Viertklässler statt. Als kleines Dankeschön für die Teilnahme bekam jedes Kind eine Urkunde und einen kleinen Teilnehmerpreis. Sowohl in der dritten Klassenstufe, vor allem aber in der vierten Klassenstufe konnte der Schulleiter Gebhard Götz an manche Kinder noch einen weiteren Preis vergeben.  
     
  So errang Svenja St. aus der Kasse 3a einen dritten Preis, ebenso wie ihre Schulkameradin Annalena P. aus der Klasse 4e. Einen zweiten Preis konnten Benjamin M., ebenfalls aus der Klasse 4e und Nikolai R. aus der Klasse 4a erringen. Für ganz hervorragende Leistungen wurden Felix D. aus der Klasse 4c und David M., nochmals aus der Klasse 4e mit einem ersten Preis, einem kleinen Chemielabor, ausgezeichnet.
             

Die absolut höchste Punktzahl erreichte Simon L. aus der Klasse 4a. Er ist nun stolzer Besitzer eines kleinen Mikroskops. Und auch das orangfarbene Känguru-T-Shirt ging an Simon L.  Mit 24 in Folge richtig gelösten Aufgaben ist ihm der größte Känguru-Sprung gelungen. Die Schulleitung, ganz besonders aber die Mathematiklehrer*innen gratulieren den Preisträger*innen ganz herzlich zu ihren tollen Leistungen.

 
             
           

 

 

Sponsorenlauf für die Ukraine

 
Nach langer Vorbereitung war es letzte Woche endlich soweit: Bei bestem, wenn auch heißem Wetter, konnte der Sponsorenlauf für die Ukraine gestartet werden. Früh am Morgen rückte bereits das Organisationsteam auf dem Korntaler Sportplatz an, um alles Notwendige hinzurichten. Jede Klasse bekam per Tafel einen eigenen Platz zugewiesen, eine Versorgungsstation mit Obst musste aufgebaut und bestückt werden und eine eigene Infrastruktur für Wasser musste hergerichtet werden.  
     
  Als die ca. 370 Schüler*innen, begleitet von ihren Klassenlehrerinnen und etlichen Eltern auf dem Sportplatz eintrafen, waren alle Vorbereitungen abgeschlossen. So konnte der Lauf nach einer gemeinsamen Erwärmung (trotz tropischer Temperaturen wollten wir darauf nicht verzichten) pünktlich um 10 Uhr starten. Eine volle Stunde hatten die Kinder nun Zeit, möglichst viele Runden zu laufen. Bei der Hitze ein anstrengendes und schweißtreibendes Unterfangen. Gut dass es Abkühlungsmöglichkeiten in Form von einer Wasserwanne und eines Gartenschlauchs gab.
             
Bald wusste man nicht mehr, ob die Nässe bei den Kindern mehr von innen oder von außen kam. Immer weiter drehten die Kinder ihre Runden, unterbrochen von kurzen Verpflegungspausen in Form von geschnittenem Obst und lautstark angefeuert von den vielen Eltern und Lehrer*innen. Kurz vor Ablauf der 60 Minuten wurden noch einmal letzte Kräfte mobilisiert, dann war es geschafft. Nun war das Auswertungsteam jeder Klasse gefordert und musste die gelaufenen Runden jedes einzelnen Kindes ermitteln und in eine Sammelliste eintragen.  
             
 

Deutlich langsamer als der Hinweg wurde nun der Rückweg zurückgelegt. Die Strapazen des Vormittags waren den Kindern deutlich anzusehen. Doch diese hatten sich wahrlich gelohnt: Knapp 49000 Runden hatten die Teichwiesenfrösche zurückgelegt. Das entspricht einer Gesamtdistanz von fast 20000km. Einmal um den halben Globus, fantastisch! Wenn die Kinder nun das zugesagt Geld von ihren Sponsoren abgeholt haben, dann wird eine Gesamtsumme von ungefähr 25000 € zusammengekommen sein. Davon werden jeweils geschätzt 10000 € an Licht in Osten und an die Kindermission Sternsinger gehen. So war es im Vorfeld beschlossen worden.

Den vielen Eltern, die uns beim Lauf und bei der Vorbereitung unterstützt haben, ein ganz herzliches Dankeschön.
Ein besonderer Dank gilt auch folgenden Korntaler Firmen, die im Vorfeld bereits gespendet haben, damit auch Kinder ohne Sponsor zum Gesamtergebnis der Schule beitragen konnten:

Apotheke Dr. Beck, Blessings 4 you;  Firma Beuttler; Firma Henke Fensterbau; Maler Helbig; Dr. Beate Reichert-Scholl; Spedition Walter Eckardt;

 
             
             
           

 

Kinder laufen für die Ukraine

Am Freitag, den 20. Mai machten alle Kinder der Teichwiesenschule Korntal einen Sponsorenlauf auf dem Sportplatz des TSV Korntal. Der Lauf dauerte exakt eine Stunde. Es gab für jede Klasse einen Aufstellplatz, der mit einem Schild markiert war. Dort startete man. Nun liefen alle Kinder möglichst viele Runden. Immer wenn die Kinder an ihrer Klassenstation vorbeikamen, bekamen sie einen Küchengummi um das Handgelenk. Ohne Pause rannten sie weiter. Da es sehr heiß war, gab es zur Abkühlung eine Wasserwanne und einen Gartenschlauch. Außerdem gab es einen Verpflegungsstand mit Obst und Traubenzucker.
Am Ende mussten unsere Lehrerinnen noch für jedes Kind die Gummis zählen.
Wir waren nach der Stunde ganz schön fertig aber auch froh, denn wir haben bestimmt viel Geld für die Ukraine erlaufen.

Clara G.  Kl. 4e

           

 

 

Puppenspiel “Der Grüffelo“

Unsere Erst-und Zweitklässler wurden diese Woche von der Puppenspielerin Ellen Heese in die Welt einer kleinen ängstlichen Maus versetzt. Inmitten eines fantastischen Bühnenbilds erlebte die kleine Maus, dass sie doch eigentlich viel mutiger und stärker ist, als sie dachte. Und dabei half ihr der unheimliche Grüffelo.

 
  Am Ende nahmen alle gefährlichen Tiere Reißaus vor der inzwischen fast übermütigen Maus, die fröhlich sang: "Mäusefurz und Spinnenbein, meine Angst wird klitzeklein." Mit viel Humor und vollem Körpereinsatz gelang es der Schauspielerin die Kinder 45 Minuten in ihren Bann zu ziehen. Diese spendeten als Dank der Schauspielerin lang anhaltenden Applaus.
     

Einen großen Applaus hat auch Frau Renate Vest verdient, die in bewährt perfekter Weise das Puppenspiel zu uns an die Schule geholt und die gesamte Organisation abgewickelt hat. Da das Puppenspiel fester Bestandteil unserer Kooperation mit den Korntaler Kindertageseinrichtungen ist, kamen auch unsere zukünftigen Erstklässler und viele weitere Kinder in den Genuss dieser Inszenierung. Schließlich hat auch der Elternbeirat unserer Schule einen Applaus verdient, denn er hat dieses Jahr seinen Geldbeutel besonders weit aufgemacht und durch einen kräftigen Zuschuss das Engagement von Frau Ellen Heese erst möglich gemacht.

Tanja Kaufmann/Gebhard Götz

 
             
           




Infos aus der Ukraine aus erster Hand

Morgen veranstaltet die Teichwiesenschule einen Sponsorenlauf, bei dem alle Kinder und auch etliche Eltern den Vormittag über auf den Beinen sein werden. Das Geld, das bei diesem Benefizlauf zusammen kommt, soll zu einem großen Teil an Licht im Osten und an die Kindermission Sternsinger gehen.
Im Vorfeld dieses Spendenlaufes fand letzte Woche eine Informationsveranstaltung über die Ukraine statt. Der Leiter von Licht im Osten, Herr Paulo Dawidyuk, hält sich gerade in Korntal auf, und ihn konnten wir quasi als Berichterstatter aus erster Hand zu uns an die Schule holen. Da Herr Dawidyuk nur sehr gebrochen deutsch spricht, wurde er von Herrn Waldemar Benzel gedolmetscht.

 
  Herr Dawidyuk hatte für die Kinder einen Bildervortrag vorbereitet. Ausgehend von einer Landkarte erklärte er den Kindern zunächst einmal wer er ist und wo er herkommt. Anschließend stellte er kurz das Land Ukraine und die Hauptstadt Kiew vor. Dann kam er auf den Krieg und das Leid der Menschen dort zu sprechen. Die ausgewählten Bilder machten die Kinder zwar betroffen, sie zeigten aber weder Waffen noch Verletzte oder gar Tote. Zu sehen waren zerstörte Autos, ausgebombte Häuser und Menschen, die Hilfsgüter in Empfang nehmen. Auf diese Hilfsgüter kam Herr Dawidyuk dann ausführlicher zu sprechen. Er erklärte den Kindern, wie sie mit gespendetem Geld in Deutschland Lebensmittel und andere wichtige Dinge kaufen, wie sie anschließend verpackt und ganz konkret in Korntal auf Lastwagen gepackt werden.
     

Auch auf den langen Transport an die ukrainische Grenze, das Umladen auf kleinere Lieferfahrzeuge für den gefährlichen Weitertransport und das Verteilen in besonders schlimm betroffenen Gebieten ging Herr Dawidyuk ein. Er beendete seinen Vortrag mit dem wiederholten Dank für alle Hilfe, die bereits jetzt schon erfolgt ist, und er äußerte die Hoffnung, dass der Krieg bald ein gutes Ende für die Ukraine finden möge.
Bevor die Kinder der nächsten Klasse Platz machen mussten, gab es noch ausreichend Zeit, Fragen zu stellen, die Herr Davidyuk geduldig und äußerst sensibel beantwortete.
Was den Sponsorenlauf angeht, so haben die Kinder auf diese besondere Art den Spendenzweck bestens kennengelernt. Vielleicht fühlt sich dadurch manches Kind extra angespornt, sich während des Laufes ganz besonders anzustrengen.

Gebhard Götz

             
           



Tennis ist spitze!

 
Letzten Woche kam jede Klasse in den Genuss einer ganz besonderen Sportstunde. Patrick Ceuca vom Tennisclub Tachenberg besuchte unsere Schule und gestaltete für jede Klasse eine Tennis-Schnupperstunde. Klar, dass in so kurzer Zeit kein richtiges Tennisspiel zustande kam. Dafür hätte auch der begrenzte Platz in der Turnhalle nicht ausgereicht. Aber jedes Kind bekam einen richtigen Tennisschläger in die Hand und mit kindgemäßen, Tennis spezifischen Übungen versetzte er jedes Kind in große Begeisterung.  
     
  So mussten die Kinder beispielsweise den Tennisball mit dem Schläger transportieren oder auf dem Schläger prellen. Auch als Hockeyschläger durften die Kinder den Schläger missbrauchen und den Ball durch einen Parcours führen. Die schon etwas älteren Kinder kamen sogar so weit, dass sie den Ball schon gezielt gegen die Wand spielen oder sich den Ball zu zweit hin und her spielen konnten. Eine “Eierlaufstaffel“ stellte in jeder Klasse den emotionalen wie auch akustischen Höhepunkt dieser Schnuppereinheit dar.
             
     
             
 

Für Patrick Ceuka wird es nun spannend, wie viele Kinder den Ende Mai beginnenden Schnupperkurs besuchen werden, für den er mit seiner Aktion indirekt warb.
Für das Engagement und die Freude, die er bei den Kindern entfachte, möchte ich ganz herzlich danke sagen.

Gebhard Götz

 
           




Große Beteiligung beim Känguru-Wettbewerb

Es ist schon gute Tradition, dass sich die Teichwiesenschule beim Känguru-Wettbewerb beteiligt. Dieser Mathematik-Wettbewerb wird regelmäßig am dritten Donnerstag im März durchgeführt. Dabei geht es allerdings weniger darum, wer am besten rechnen, schon eher, wer am besten kombinieren kann. Denn statt klassischer Rechenaufgaben bekommen die Kinder Knobelaufgaben gestellt oder knifflige Aufgaben, bei denen man auch mal um die Ecke denken muss.

 
  Insgesamt 108 Kinder der dritten und vierten Klassen hatten sich zu diesem Wettbewerb angemeldet, eine erstaunlich hohe Zahl. Die 2,50 € Startgeld haben sie dabei gerne entrichtet, denn die Kinder wissen, dass alle Teilnehmenden zumindest einen Teilnahmepreis bekommen und jede(r) Klassenbeste einen wertvolleren Preis. Zudem wird auch noch ein Sonderpreis für den größten Känguru-Sprung in jeder Schule verliehen.
Sechzig Minuten lang haben die Kinder über den unterschiedlichen Aufgaben gebrütet und ihre Ergebnisse zum Schluss in einer Lösungsstabelle festgehalten. Jetzt ist der Veranstalter am Zug und muss alle Ergebnisse per Computer auswerten. Das wird einige Zeit dauern.  Die Kinder müssen sich also noch etwas gedulden, bevor die sehnlichst erwarteten Preise ausgegeben bzw. verliehen werden können.
     

Ohne das besondere Engagement unserer Känguru-Beauftragten, Frau Judith Holm, wäre dieser Wettbewerb an unserer Schule gar nicht möglich. Ihr sei an dieser Stelle ganz herzlich gedankt.

Gebhard Götz

             
           





Faschingsvirus wütet in der Teichwiesenschule

Letzten Freitag wütete ein besonders aggressiver Virus bei uns an der Teichwiesenschule. Wissenschaftlern nach zu schließen handelte es sich dabei um die sogenannte Faschings-Variante. Nicht einmal einen Vormittag benötigte das Virus, um die komplette Belegschaft der Schule zu infizieren. Dabei half auch nicht, dass die Schüler*innen und auch die Lehrer*innen versuchten, sich mit allerlei seltsamen Verkleidungen vor dem Virus zu verstecken. Das Virus suchte einfach alle heim.

 
 

Glücklicherweise fielen die Nebenwirkungen der besonderen Faschingserkrankung in allen Fällen sehr mild aus. Sie äußerten sich vor allem in einem ungewohnt hohen Maß an Heiterkeit, außerdem wurde bei allen Infizierten ein gesteigerter Spieltrieb festgestellt. Beidem wurde unmittelbar vor Ort in den Klassenzimmern nachgegeben, sodass dem Virus auch recht bald die Luft ausging. So konnten nach Unterrichtsschluss alle Kinder gesund und virenfrei in die anstehenden Ferien entlassen werden.

Gebhard Götz

     
             
             
           




Links, rechts, links, Augen auf das bringt`s!

 

Wo könnte dieser Slogan wohl Anwendung finden? Richtig, im Straßenverkehr! Und um das richtige Verhalten im Straßenverkehr ging es letzte Woche bei dem Theaterstück “Das kleine Zebra“.
Das kleine Zebra hat sich verlaufen und ist zum Glück im Musiksaal der Teichwiesenschule gelandet. Dort wurde es von den Kindern der ersten Klassen, der Vorschulklasse und der Sprachklasse freundlich begrüßt.

Zum Glück war auch eine Polizistin anwesend, denn im Musiksaal ging es ziemlich heiß her. Autos und Lastwagen fuhren von einer Seite zur anderen, wie sollte man da über die Straße kommen? Mit Hilfe der Polizistin lernte das Zebra das schnell, und anhand von Liedern prägte es sich die Verhaltensregeln ein. Ob Ampel, Zebrastreifen oder gar keine Hilfseinrichtung, das Zebra konnte zum Schluss souverän und sicher alle Schwierigkeiten meistern. Die Kinder halfen dem tierischen Besucher lautstark dabei.  
     
             
     
             

Auch der Zirkus Pimpanelli, zu dem das Zebra gehörte, wurde zum Schluss ausfindig gemacht. In einem speziellen Zebrasitz und angeschnallt natürlich wurde es im Polizeifahrzeug  dorthin gebracht.
Dem kleinen Zebra, alias Maximiliane Boris und der echten Polizistin Tanja Wittke gebührt ein großes Lob für die flotte und sehr einprägsame Darbietung. Ein Dank gilt auch dem Elternbeirat unserer Schule und der Unfallkasse Baden-Württemberg für die Finanzierung der beiden Aufführungen.
                                                                                                                                                    Gebhard Götz

             
           




Alle Jahre wieder….

Alle Jahre wieder kommt nicht nur das Christuskind, alle Jahre wieder kommen auch die Sternsinger zu uns in die Schule und besuchen die einzelnen Klassen. Insgesamt drei Gruppen hat Regina Wiendahl, u.a. Lehrerin für katholische Religion bei uns an der Schule, mit Kindern aus den Klassen zwei bis vier zusammengestellt. Dabei mussten die Kinder selbst nicht katholisch sein, auch evangelische Kinder durften in die Rolle eines heiligen Königs oder eines Sternträgers schlüpfen. In Gedichten und in einem Lied kündeten die Sternsinger von der Geburt Jesu, sie wünschten den einzelnen Klassen den Frieden Gottes und überbrachten seinen Segen. So findet sich nun an beinahe jeder Zimmertür das bekannte Zeichen C+M+B zusammen mit der Jahreszahl. Damit auch die kleineren Kinder diese Abkürzung richtig verstehen, übersetzten die Sternsinger diesen Segen auch noch ins Deutsch (Christus mansionem benedicat, Christus segne dieses Haus).
Als weiteren Auftrag empfinden die Sternsinger, dass sie Gutes für andere Kinder tun, für Kinder, denen es auf der Welt nicht so gut geht wie ihnen selbst. So sammelten Sie dieses Jahr für Kinderprojekte in Afrika. Die Sternsinger und mit ihnen Regina Wiendahl freuen sich über knapp 570€, die bei ihren Besuchen in den einzelnen Klassen den Weg in die Sternsinger-Kässchen gefunden haben.

Gebhard Götz

 

 
           




Besuch vom Nikolaus

Auch wenn vieles gerade nicht möglich ist, den Besuch des Nikolaus konnte selbst Corona nicht aufhalten. „Der Nikolaus, der Nikolaus!“, schallte es durch die Flure, kaum hatten die ersten Kinder den freundlichen Gast entdeckt. „Kommt der auch zu uns?“, war die logische Frage, die die Kinder dann an die Klassenlehrerin richteten. Und tatsächlich kam der Nikolaus in alle Klassen, die den Besuch auch im Voraus gewünscht hatten. Bevor der Nikolaus die kleinen Geschenke an die Klassenlehrerinnen übergab, erzählte er den Kindern ein bisschen aus seinem Leben und wieso er der heilige Nikolaus genannt wurde. Dabei stellte sich heraus, dass etliche Kinder schon ganz viel über den kirchlichen Wohltäter wussten.  
     
             
             

Als kleines Dankeschön für den Besuch schenkte jede Klasse dem Nikolaus einen erfrischenden Gedichtvortrag.
Dem Dank der Kinder kann ich mich als Schulleiter, lieber Nikolaus, nur anschließen.

Gebhard Götz

             
           

 

 

Handicap macht Schule – im Doppelpack

 
Gleich zwei Projekte zum Thema Handicap macht Schule bekamen die Viertklässler unserer Schule letzte Woche geboten. Beim Rollstuhlbasketball ist Werner Rieger bereits ein gut bekannter Gast. Seit vielen Jahren kommt er zusammen mit seiner Frau Martina und der Organisatorin Barbara List zu uns an die Schule und gibt den Kindern Einblicke in das Leben eines Rollstuhlfahrers. Denn seit einem Motorradunfall, den er mit 19 Jahren erlitt, ist Werner Rieger querschnittsgelähmt und zur Fortbewegung auf einen Rollstuhl angewiesen.  
     

Bei einigen klappte das aber nach einiger Übung schon ganz gut. Wie hoch ein Basketballkorb für einen Rollstuhlfahrer hängt, bekamen die Kinder unmittelbar bei ihren Wurfversuchen zu spüren. Ganz schön hoch, und doch gelang dem einen oder anderen Kind ein Treffer. Das abschließende Spiel, richtiges Rollstuhlbasketball, ging dann aber 0:0 aus. Bevor sich die begeisterten Kinder von ihrem Trainer verabschieden konnten, durften sie ihn nach alltäglichen Problemen befragen. Bereitwillig gab Werner Rieger auf die einfühlsam gestellten Fragen Auskunft.

             
             
       
             
 
Wie ist es, als Kind blind in die Schule zu gehen und wie lernen solche Kinder lesen? Das versuchte Albrecht Gaiser zwei weiteren vierten Klassen begreiflich zu machen.
 
Nach einem einführenden Film lernten die Kinder die Entwicklung der Blindenschrift von der erhabenen normalen Schrift über die 12-Punkt-Schrift bis hin zur Brailleschrift, die mit nur 6 Punkten auskommt, kennen. Albrecht Gaiser beschränkte sich mit seinen vielen Anschauungsbeispielen nicht nur auf eine theoretische Unterweisung, nach einigen Fühlübungen durften die Kinder im zweiten Teil des Projekts an acht Stationen sich selbst mit der Lochschrift, mit der Brailleschrift und mit unterschiedlichen Blindenschrift-Dokumenten beschäftigen.  
     

An einer speziellen Schreibmaschine schrieben die Kinder Wörter in Brailleschrift, sie stanzten ihre Namen auf Papier, sie ordneten ihre eigenen Namen entsprechenden Schülern zu und beschäftigten sich auch mit Zahlen. Am Nachmittag, als Albrecht Gaiser längst wieder zuhause war, ereilte ihn die Nachricht, dass Kinder jetzt zuhause die Medikamentenschachteln befühlen wollten, denn, so hatten sie in der Doppelstunde von dem ehemaligen Lehrer einer Sehbehindertenschule gelernt, sind die Produktnamen immer auch in Blindenschrift eingestanzt.

             
     
             

Sowohl Werner Rieger mit seinem Team als auch Albrecht Gaiser ein herzliches Dankeschön für das Sensibelmachen für Menschen mit einem Handicap.

Gebhard Götz

             
             
           

 

 

Skipping Hearts

Nicht immer muss Liebe im Spiel sein, wenn das Herz einen Hüpfer macht. Auch Freude muss nicht immer der Anlass sein. Obwohl: Freude hat es den Kindern der Klasse 4b/c schon gemacht, als Frau Evelyn Grund letzten Donnerstag mit Ihrem Projekt “Skipping Hearts“ bei uns zu Gast war.

Dass Skipping Hearts etwas mit rope skipping zu tun hat, dass hatten die Kinder schon zuvor von ihrem Sportlehrer erfahren. Dass das Seilspringen aber derart anstrengend sein kann, das erlebten die Kinder erst in dem zweistündigen Workshop. Immer wieder mussten die Kinder die Halle kurz verlassen, um draußen etwas zu trinken. Doch gleich darauf flitzten sie wieder in den Trainingsraum, um auch ja nichts zu verpassen. Nach einer kurzen Erwärmung ging es nämlich gleich richtig zur Sache. Seilspringen zu zweit war angesagt, mit und ohne Eindrehen.  
     
Klar, dass das am Anfang bei kaum einem Paar klappte. Aber aufgrund der gezielten Hinweise von Evelyn Grund hatten sehr rasch alle Paare den Bogen raus. Noch anstrengender waren anschließend die Single Ropes, also Einzelsprünge. Das Programm reichte vom Basic Jump über den Side Straddle und den Skier bis hin zum Criss-Kross. Ganz zum Schluss durften sich dann alle Kinder auch noch am Longrope ausprobieren. Verschwitzt und ausgepumpt saßen die Kinder am Ende bei der kurzen Abschlussbesprechung.
             
             
     
             
             

Einigen hat das Seilspringen so großen Spaß gemacht, dass sie gleich noch bei Evelyn Grund ein eigenes Rope in passender Länge kauften. Wir haben allen Grund, uns bei Evelyn Grund und der Deutschen Herzstiftung zu bedanken, die dieses kostenlose Bewegungsprojekt erst möglich gemacht haben.

Gebhard Götz

 
             
           

 

 

Tierisch gut!

Es ist der 16. September 2021 und es gibt gleich mehrere Gründe zu jubeln und zu rufen: „Tierisch gut!“ Wieso fragt ihr? Das neue Schuljahr 21/22 hat begonnen und Lehrer*innen und Schüler*innen sind froh, dass ein Stück Normalität wieder Einzug gehalten hat in den Räumen der Teichwiesenschule.  Heute sind wir wieder komplett von der ersten bis zur vierten Klasse – das ist „tierisch gut“! Unsere Drittklässler haben sich in ihren neuen Klassenzimmern mit ihren neuen Lehrerinnen eingerichtet und schon beschnuppert – das ist „tierisch gut“.

 

Aber das Besondere an diesem Tag ist, dass nach 1 ½ Jahren das erste Mal wieder ein Theaterstück mit einem richtigen Schauspieler und einer richtigen Schauspielerin in der Teichwiesenschule spielen kann.  Wie sollte es anderes sein, das Stück heißt: „Tierisch gut“ und dem Applaus am Ende entnehme ich, dass es das auch wirklich war.

 
     

Aber drehen wir doch kurz die Zeit zurück.  Vor gut einem Jahr erhielt ich über das Landratsamt Ludwigsburg, Fachbereich Kinder, Jugend und Familie die Nachricht, dass das Q-rage-Theater mit Sandra Hehrlein und Jörg Pollinger über ihre Kooperationspartner, dem  Verein "Ein Stern für Lena * gegen Gewalt!" e.V.,  Gelder bereit gestellt bekommen hat, um ein neues Theaterstück für die Grundschule zu entwickeln und die Jugendstiftung der Kreissparkasse im Landkreis Ludwigsburg Fördergelder für die Durchführung des Theaterprojekt an Grundschulen im Bereich Gewaltprävention (Inhalte wie Ausgrenzung, Umgang miteinander) erhalten wird.

Nun wurden interessierte Schulen gesucht, die dieses fast vollständig gesponserte Theaterstück mit ihren Drittklässlern anschauen wollten. Die Begeisterung bei uns war gleich riesig, denn dies sind unsere Themen, an denen wir im Klassenrat in der dritten und vierten Klasse wöchentlich arbeiten. Ich schlug unsere Schule vor und ein Jahr später war das Q-rage Theater mit ihrem Stück „Tierisch gut“ zu Besuch in der Teichwiesenschule.

     
 

81 Schüler*innen versammelten sich im Musiksaal (natürlich mit Abstand und offenen Türen) als der Spot auf der Bühne anging und Herr Götz die beiden SchauspielerInnen begrüßte und seine große Freude über das heutige Ereignis zum Ausdruck brachte.

Gespannt und voller Neugierde beäugten die Kinder die SchauspielerInnen, die uns für eine Stunde mitnahmen in die Welt der Tiere, um genau zu sein in eine Tierklasse. Dort wechselten mit erstaunlicher Geschwindigkeit und faszinierender Wandelbarkeit die beiden sich vom Wolf in die Schnecke oder in das Kaninchen. Die Ziege machte dem Panda Platz und war kurze Zeit die Lehrerin Eule. Durch wechselnde Kopfbedeckungen und prägnante Eigenschaften der Tiere und einer den Tieren innewohnenden Stimme, gelang es uns als Zuschauer, dass wir uns in sie hineinversetzen konnten und hautnah in der Geschichte versanken.


             

Wie im richtigen Leben hatte auch die Tierklasse ein Problem, die Tiere kamen nicht mehr wirklich gut miteinander aus. Der Wolf wollte immer Erster sein, die Schnecke war zu langsam, die Ziege hatte immer etwas zu meckern. So entsann sich die Eule des Geheimnisses des „guten Miteinanders“. Sie schickte ihre Klasse auf eine Reise, um ein Fläschchen des Zauberdufts zu holen. Es war eine aufregende und bedeutende Reise, denn jedes Tier machte mit den Eigenschaften der anderen Bekanntschaft, was eben noch ein Handicap war, entpuppte sich in der richtigen Situation als wichtige Eigenschaft für die Gruppe. War die Schnecke für die Gruppe zu langsam und hielt sie sie auf dem langen Weg auf, so übersah sie aber nicht die wichtigen Zeichen, um den richtigen Weg zu finden. Als sie dies merkten, öffneten sie sich für die anderen Tiere und unterstützen sich gegenseitig. Der Starke durfte auch einmal schwach sein. Der Ängstliche half den anderen mit ihrer Angst umzugehen und der Mutige half den Tieren bis zum Schluss, ihr Ziel zu erreichen.

 
         
 

Am Ziel angekommen, fanden die Tiere zwar keinen Zauberduft, aber sie hatten den Zauber ihrer Einzigartigkeit entdeckt. Jeder hat seine Stärken und kann sie einbringen und genau diese Erkenntnis ist es, die es uns ermöglicht fair und respektvoll miteinander in einer Klasse zu arbeiten und Spaß zu haben. Damit wir dies nicht vergessen und weiter genau daran arbeiten, schenkte uns der Wolf einen grünen Hoffnungsstein. Jeder dieser Steine hat jetzt in den Klassenzimmern einen ganz besonderen Platz erhalten.

Unsere Grundschüler*innen konnten ganz lebendig die Reise der Tiere begleiten, sie durften sich einmischen, Ratschläge geben und ihre Meinung sagen. Die SchauspielerInnen haben es auf ihre einzigartige Weise geschafft, ihre Geschichte zu erzählen und die Kinder einzubinden. Es war wirklich ein Theaterstück für die Grundschule!

     

Alleine dieses Highlight hätte gereicht, um zu sagen: „Es war tierisch gut!“ Doch das zweite folgte nur einen Tag später. Jede Klasse machte mit Stefan Bettels eine zweistündige Auswertung des Theaterprojekts. Die Charaktere der Tiere wurden noch einmal etwas genauer beleuchtet und die Vorteile und die Wichtigkeit für die Klasse benannt. Mit diesem Wissen ging es dann in die eigene Klasse. Spielerisch musste die Klasse sich als Team beweisen und Achtsamkeit, Rücksichtnahme und Hilfsbereitschaft zeigen. Das Motto war klar: „Alle für jeden!“ Es waren zwei grandiose und lehrreiche Tage. Es hat uns allen gutgetan und wir werden das soziale Lernen mit Freude weiter trainieren. Wir sagen „Danke schön!“.

Christiane Bungert Dipl.Päd./SSA der TWS

         
           

 

 

 

Hip, hopp, Schule ist topp

Wenn 105 Kinder neu in die Schule kommen, dann muss man sich in Corona-Zeiten etwas einfallen lassen. Die Lösung lag in vier getrennten Einschulungsgottesdiensten, gefolgt von zwei Einschulungsfeiern.
Vier Personen durfte jedes Erstklässlerkind zu diesem Ereignis mitbringen und alle durften mit dem gebotenen Abstand auf Stühlen im Freien platznehmen.
 
     
  „Heut ist ein Fest bei den Fröschen am See, Einschulung feiern wir heute juchhe“, sangen die Kinder der Klasse 3a zur Begrüßung und die jungen Teichwiesenfrösche hörten aufmerksam zu. Mit einem lustigen Sketch, einer kurzen Rede des Schulleiters und zwei weiteren Liedern wurden die Erstklässler auf ihre Grundschulzeit eingestimmt. Danach durften sie mit ihrer Klassenlehrerin zu ihrer ersten Schnupperstunde in ihr Klassenzimmer gehen.
     
Mit einem großen Luftballon in der Farbe ihrer Klasse und mit drei großen, aufgedruckten Fröschen darauf kehrten sie nach einer halben Stunde zu ihren Eltern zurück, die in der Zwischenzeit den Hof gewechselt hatten und gespannt auf ihre großen Erstklässler warteten.
 
     
     
     
Akro-o- batisch ging es dann am Freitag in der Turnhalle weiter. Akro-o-batisch ist übrigens Pipi Langstrumpf-Sprache und diese besuchte doch tatsächlich die Erstklässler an ihrem zweiten Schultag. Und wenn Pipi in die Schule geht, dann gerät so manches durcheinander. Gut, dass die drei zweiten Klassen Pipi den Weg in die Schule und in den Unterricht zeigen konnten und ihr halfen, wenn sie mal wieder etwas überhaupt nicht verstehen konnte.
             
Von dem Musikunterricht, dem Rechenunterricht, dem Deutschunterricht und dem Sportunterricht mit den tollen akro-o-batischen Einlagen war Pipi dann aber total begeistert. Diese Begeisterung entfachten nicht nur die Zweitklässler bei Pipi, sondern auch die drei Lehrerinnen bei ihren Kindern, die ein halbstündiges Theaterprogramm gekonnt, textsicher, witzig und bewegungsreich auf die Sporthallenbühne zauberten.  
             

Als dann auch noch jedes Erstklässlerkind von Pipi einen Goldtaler geschenkt bekam, spätestens dann dürfte jedem Kind klargeworden sein, dass Schule eine tolle Sache ist.
                                                                                                                                                    Gebhard Götz     

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Unsere Erstklässler im Schuljahr 2021/22
             
 
             
Klasse 1a mit
Klassenlehrerin Nicole Michael
  Klasse 1b mit
Klassenlehrerin Helen Stroben
             
 
     
Klasse 1c mit
Klassenlehrerin Tanja Kaufmann
  Klasse 1d mit
Klassenlehrerin Diana Gebers
     
   
     
Grundschulförderklasse mit Klassenlehrerin Frau Rigo    
             






Gottesdienst zum Schulstart

Wer am zweiten Schultag morgens am Schulhof der Teichwiesenschule vorbei kam, dem bot sich ein farbenprächtiges Bild. Nicht nur, dass ca. 250 Kinder Corona konform sich auf dem Schulhof aufhielten, nein da waren auch 11 Fallschirme zu sehen. Unter dem Motto “Unter Gottes Schutz und Schirm durchs Schuljahr“ hatte Regina Wiendahl, Religionslehrerin und pastorale Assistenz der Johanneskirche einen kurzen aber äußerst lebendigen Schulgottesdienst organisiert. Die Fallschirme erfüllten dabei gleich zwei Funktionen: Einmal diente er dazu, dass die Kinder jeweils an ihrem Fallschirm in der Klasse blieben und sich nicht mischten, zum anderen symbolisierte er eindrücklich das Thema des Gottesdienstes.   
     

So vielfältig, wie Gottes Schirm uns Menschen dient, so vielfältig waren die Bewegungen, die die Kinder mit dem Schirm ausführen durften. Wie schön, einmal beschirmt ins Schuljahr starten zu können.
Manch eine Religionslehrerin nahm nach dem Gottesdienst gleich einen Schirm mit in den Unterricht, um das Motto dort noch zu vertiefen.
Ein herzliches Dankeschön an Regina Wiendahl, die mit dieser Idee allen Teilnehmenden ein paar magische wenn nicht göttliche Momente schenkte.

Gebhard Götz

     
         
           



 

     
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